Warum ein Insektenhotel in keinem Garten fehlen sollte

Das Insektenhotel | Wo Mensch und Tier zusammen kommen

Es bietet guten Schutz bei der Überwinterung. Doch mindestens genauso wichtig für das Überleben ist der Nistschutz der abgelegten Eier bis zum Schlüpfen. Je mehr Lebensraum den Tieren genommen wird, umso wichtiger ist es, Alternativen zu schaffen. Im Österreichischen wird es Nützlingshotel genannt und damit wird klar, dass in diesem Bau Wildbienen oder Hummeln, Ohrwürmer oder Faltenwespen leben können. Im Grunde genommen steht die Tür jedem Insekt offen und es liegt in der Natur der Sache, dass sich hier gern die Nützlinge des Gartens ansiedeln. Ein solcher Bau schult das Verständnis für die Natur und sein Artenreichtum. Vor allem Kinder lernen hier auf anschauliche Art, wie Insekten leben. Meist reduziert sich durch die Beobachtung auch der Ekel vor den Insekten, wenn Sie als kleine "Haus- bzw. Gartentiere" gehalten werden.

Wie sieht ein Insektenhotel von Innen aus?

Wenn Sie nun ein Insektenhotel in Ihrem Garten aufstellen möchten, entscheidet auch der richtige Standort für den Erfolg. Insekten wie Wildbienen lieben die Sonne und daher sollte es in jedem Falle vollsonnig aufgestellt werden. Die entstehende Wärme im Inneren bietet der Brut die Wärme, um sich zu entwickeln. Stellen Sie sich einen Backstein mit seinen vielen kleinen Löchern vor. Diese Behausung ist ideal. Als Handwerker können Sie auch Löcher in ein großes Stück Holz bohren und Insekten Schutz bieten. Gleichzeitig ist ein gewisser Witterungsschutz notwendig. Ein kleines Schrägdach schützt vor eindringendem Niederschlag und kalten Winden. Daher sollte bei der Auswahl der Materialien auf beständige Materialien geachtet werden. Karton ist hier weniger geeignet, da es bei Feuchtigkeit im Laufe der Zeit aufweicht und keinen Schutz mehr bietet. In der Nähe des Insektenhotels sollten viele Wildblumen und Kräuter wachsen. So finden die Insekten auf kurzem Wege viel Nektar, um sich zu ernähren. Insekten sind intelligent und wählen sich immer ein Nest, das an der wetterabgewandten Seite liegt. Stellen Sie es dementsprechend in Ihrem Garten auf.

Die Materialien eines Insektenhauses

Ein Insektenhotel besteht, ähnlich wie der originale Lebensraum, aus natürlichen Materialien. Dies können ausrangierte Baumscheiben, Baumrinde, aber auch Backsteine mit feinen Löchern, zerbrochene Terrakotta-Töpfe oder andere poröse Materialien sein. Die üblicherweise verwendete rechteckige Form ist ideal, muss aber nicht immer eingehalten werden. Wichtig ist, dass den Insekten ein fast geschlossener Raum geboten wird. So kann ein alter Terrakottatopf mit Holzwolle, Reisig und auch Lehm befüllt werden. Unter den vielen Insektenarten gibt es viele, die ihre Brut direkt unter der Erdoberfläche ablegen. Mit einer dicken Schicht Lehm können sie sich in den Boden bohren und das Nest bauen. Verwenden Sie keine Farben oder Lacke, die schädliche Substanzen ausdünsten. Je einfacher das Insektenhotel wird, umso besser. Auch Holzschutzmittel ist kein guter Berater für ein Insektenhaus. Der obere Dachschutz kann aus einem Drahtgitter mit witterungsbeständiger Folie abgedeckt werden.

Von der Entscheidung, den Insekten Schutz zu bieten, profitieren alle

Ein Insektenhotel ist eine Bereicherung für den Garten. Denken Sie nur an all die Blumen, die bestäubt werden wollen! Die Entwicklung jeder Erdbeere oder Apfels hängt vom Bestand der Bienen ab. Nützlinge wiederum haben ihren Anteil an der Erhaltung des Naturkreislaufs, der Nutzen der Tiere ist in jedem Falle größer als der Schaden abgefressener Salatblätter.

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