Die richtige Käfighaltung für Kaninchen

Sollten man sich dazu entschlossen haben, Kaninchen im Haus zu halten gilt es einige Empfehlungen zu beachten.
Der Kaninchenkäfig sollte mindestens einen halben Quadratmeter pro Tier an Fläche aufweisen – mehr ist natürlich besser. Andere, größere Tiere wie beispielsweise Hunde dürfen nicht die Möglichkeit haben, in unmittelbarer Nähe am Käfig oder bei den Kaninchen zu sein. Der Kaninchenkäfig sollte dazu mindestens an einem erhöhten Platz aufgestellt werden – besser in einem anderen Raum. Der Käfig darf nicht direkt neben der Heizung oder an Orten mit direkter Sonneneinstrahlung stehen. Große Hitze schadet den Tieren erheblich. Auch Zugluft ist nicht gut für Kaninchen. Dazu sollte der Käfig gut zugänglich sein und ca. einmal wöchentlich gereinigt werden. Die Toilettenecke, die die Tiere selbst bestimmen, darf auch öfter gereinigt werden.


Als Einstreu eignen sich Weichholzspäne (Kleintierstreu) am besten da sie sehr saugfähig sind und somit unangenehmer Geruch unterbunden wird. Auf die Holzspäne sollte Heu gestreut werden damit die Kaninchen sich Nester bauen können und weicher sitzen.


Besonders Kaninchen, die in einem Käfig im Haus gehalten werden, brauchen auch Auslauf! Mindestens einmal pro Tag sollte das Kaninchen im Zimmer außerhalb des Stalles ein wenig herumhoppeln können. Zu wenig Bewegung schadet den Tieren genauso sehr wie dem Menschen. Ein gelegentlicher Ausflug in den Garten ist ein besonderes Highlight für die Tiere und sollte ab und zu ermöglicht werden. Dazu eignet sich ein kleines Außengehege, welches auch unbedingt über einen Sonnenschutz verfügen muss. Der Ausflug in den Garten sollte beaufsichtigt werden, damit die Kaninchen sich nicht unter dem Gehegezaun durchgraben und verschwinden oder von anderen Tieren wie Raubvögeln etc. angegriffen werden können.

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